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Sent: Monday, January 11, 2010 11:52 AM Subject: AW: Alternativer Menschenrechtsbericht 2009

Liebe Frau Hadeler,

Wir bedanken uns für die Zusendung des „Alternativen Menschenrechtsberichtes 2009“.

Ich bin beeindruckt über die kompetente Schilderung der Fakten mit konkreten Beispielen. Das kann niemanden unberührt lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Maria Sojer-Stani, Büro Plattform für Menschenrechte Salzburg

 


Bringt Samir nach Hause!! Spendenaktion zur Bezahlung der Abschiebkosten

Hintergrund:

Im Dezember 2006 wurde der 21 jährige Samir Zazay aus Nürnberg nach Afghanistan abgeschoben. Samir kam 1999 als 14-jähriger unbegleiteter Minderjähriger Flüchtling nach Deutschland. Da er  aus Verzweiflung in der Abschiebehaft einen Selbstmordversuch unternommen hatte, wurde er in Begleitung von zwei Sicherheitsbeamten abgeschoben.
(Ausführliche Berichte finden sich im Alternativen Menschenrechtsbericht für Nürnberg 2007 und 2008 siehe: www.alternativer-menschenrechtsbericht.de)

Durch eine glückliche Fügung hat sich Samir Zazay, der seit Anfang 2007 in Pakistan lebt, wohin er vor dem Bürgerkrieg in seinem Heimatland geflüchtet ist, in eine junge Frau aus Deutschland verliebt, die er dort in einem Sozialprojekt zufällig getroffen hatte. Beide wollen heiraten.

Alle Formalitäten sind so weit abgeschlossen,  die Genehmigung zur Heirat liegt von den Behörden vor, aber Samir Zazay kann nur nach Deutschland zurück, wenn er die Abschiebekosten in voller Höhe erstattet. Die Abschiebekosten betragen laut Bescheid der Stadt Nürnberg vom 3.2.2009, 7.535,62 €. Dabei belaufen sich die Kosten für Samirs Unterbringung in der JVA und den Flug nach Kabul auf 2.900,72 €. Die restlichen Kosten fallen vor allem auf die Kosten für die Begleitung durch Sicherheitsbeamte.

3000,00 € sind inzwischen  durch die zukünftige Ehefrau und verschiedene Einrichtungen schon zugesagt . Für die restlichen 3500,00 € benötigen wird dringend Spenden.

Wir bitte Sie / Euch dringend um finanzielle Unterstützung, damit dieser Leidensweg endlich ein Ende hat und Samir wieder nach Deutschland, in seine Heimat, zurück kehren kann.

Rückfragen: Ulrike Voß:
Spendenbescheinigungen sind möglich:

Spenden bitte an:

Flüchtlingshilfe Nürnberg e.V. Zweck (unbedingt angeben) Samir Zazay, Sparkasse Nürnberg BLZ 760 501 01 Konto Nr.. 133 72 46

 

Einladung zur Pressekonferenz

Bündnis Aktiv für Menschenrechte
stellt Ersten Alternativen Menschenrechtsbericht für Nürnberg vor


Montag, den 10. Dezember 2007, um 11.00 Uhr,
im Haus Eckstein der Evangelischen Kirche Nürnberg,
Burgstraße 1 - 3, Zimmer 4.02 im 4. Stock

Im Dezember 2006 hat sich das Bündnis Aktiv für Menschenrechte dazu entschlossen, den Ersten Alternati-ven Menschenrechtsbericht für Nürnberg zu erarbeiten.
Nach einjähriger Recherche über die Situation von Flüchtlingen in Nürnberg wird nun am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, das Bündnis Aktiv für Menschenrechte den „Ersten Alternati-ven Menschenrechtsbericht für Nürnberg“ im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorstellen.

Am 18. Mai 2000 wurde in Saint Denis die „Europäische Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt“ verabschiedet, die auch von der Stadt Nürnberg unterzeichnet wurde. Darin verpflichten sich diese Städte, den universell geltenden Menschenrechten zur Durchsetzung zu verhelfen. „Die unterzeichneten Städte verpflichten sich, eine Kommission einzurichten, die damit beauftragt wird, alle zwei Jahre die Umsetzung der in dieser Charta anerkannten Rechte zu evaluieren und die Ergebnisse zu veröffentlichen.“ (Europäische Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt).

Bisher hat es in der Stadt des Friedens und der Menschenrechte Nürnberg keinen offiziellen Bericht über die Situation der Menschenrechte in der Stadt und zur Umsetzung der Europäischen Charta gegeben. Aus diesem Grund hat es sich das Bündnis Aktiv für Menschenrechte zur Aufgabe gemacht, jährlich einen „Alternativen Menschenrechtsbericht für Nürnberg“ zu erarbeiten und vorzulegen.

Der 60-seitige Bericht stellt Menschenrechtsverletzungen bzw. Verletzungen der Würde des Menschen anhand von Fallbeispielen in den Bereichen Familienzusammenführung, Bleiberecht, Abschiebehaft und anderen Schwerpunkten dar.

Verfasser/innen, UnterstützerInnen, Rechtsanwälte und Betroffene werden den Alternativen Menschenrechts-bericht vorstellen und die Forderungen des Bündnisses an die Stadt Nürnberg bzw. die Verantwortlichen auf Regional- und Landesebene formulieren. Selbstverständlich stehen diese und weitere Personen auch für Ein-zelinterviews zur Verfügung.

Im Anschluss an die Präsentation des Alternativen Menschenrechtsberichtes wird dieser gegen 12.45 Uhr Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly im Rathaus überreicht. Auch hierzu sind die Pressevertreter/innen herzlich eingeladen.

Für Rückfragen stehen Ihnen
Frau Ulrike Voss, Tel. 3 78 01 90
Frau Kristina Hadeler, Tel. 54 13 59
sowie Herr Pfarrer Kuno Hauck, Ausländerbeauftragter der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Mobil: 0176 21 10 22 50
zur Verfügung.